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Der Spitzingsee von oben, umgeben von Bergen und Wald

Schliersee / Rundweg am Spitzingsee

Einmal um den
Spitzingsee

Der Rundweg um den Spitzingsee ist 3 bis 3,5 Kilometer lang, fast eben, in 45 Minuten bis einer Stunde gegangen und wird im Winter geräumt. Er beginnt an der Kirche im Ort Spitzingsee auf 1084 Metern, und von Schliersee fährt der Bus in etwa einer Viertelstunde hinauf, mit der Gästekarte kostenlos. Dazu hier: wo man baden kann, wo man parkt und wo man einkehrt.

Der Spitzingsee in Zahlen

3 bis 3,5Kilometer rundherum

45Minuten reine Gehzeit

1084Meter über dem Meer

28,3Hektar Seefläche

Kapitel 01

Der Rundweg um den Spitzingsee in Kürze

Drei bis dreieinhalb Kilometer, eine knappe Stunde, und dreihundert Meter höher als der Schliersee.

Der Weg um den Spitzingsee ist ein Spaziergang, keine Wanderung. Die Alpenregion Tegernsee Schliersee gibt ihn mit 3,5 Kilometern an, die Gemeinde Schliersee für die geräumte Winterrunde mit etwa 3 Kilometern und 45 Minuten. Wer stehen bleibt, schaut und am Südende einkehrt, ist eher eine Stunde unterwegs. Steigungen gibt es nur kurze, um die zehn Höhenmeter.

Der See liegt auf 1084 Metern, fünf Kilometer Luftlinie südlich des Schliersees und 307 Meter höher. Er misst 28,3 Hektar und ist damit einer der größten Bergseen Bayerns, aber klein genug, dass man ihn von jedem Punkt des Ufers ganz überblickt. In der Mitte schnüren ihn zwei Halbinseln ein, eine von Osten, eine von Westen. Das Südbecken ist bis 16,3 Meter tief, das Nordbecken bis 10,4.

Rundherum stehen die Berge, wegen derer die meisten Leute eigentlich heraufkommen: Stümpfling und Roßkopf im Südwesten, Brecherspitz im Nordwesten, Taubenstein und Jägerkamp im Osten. Der Rundweg ist die Runde für den Tag, an dem man nicht auf einen davon will, oder für die Stunde, bis der Bus zurück fährt.

Der zugefrorene Spitzingsee im Nebel
Der Spitzingsee im Winter, zugefroren und im Nebel.

Kapitel 02

Wie der Weg um den See verläuft

Im Osten die Promenade und der Ort, im Westen ein Ufer, an dem nichts gebaut ist.

Der natürliche Start ist die Bushaltestelle „Spitzingsee Kirche" am Ostufer. Von dort sind es ein paar Schritte über die Straße hinunter ans Wasser. Wer mit dem Auto kommt, parkt auf einem der Wanderparkplätze im Ort, gleich nach dem kurzen Tunnel, und geht ebenfalls zuerst zur Seepromenade.

Beide Richtungen funktionieren. Der Alpenverein beschreibt die beiden Hälften so: Der eine Uferweg ist ein schmaler Wanderweg, der andere eine breite Promenade. Die Promenade liegt am Ostufer, am Ort, an den Hotels und am Bootsverleih. Am Südende führt eine Brücke über die Rote Valepp, den einzigen Abfluss des Sees, gleich neben der Alten Wurzhütte. Am Westufer wird es still: Dort steht kaum ein Haus, der Weg läuft unter dem Stümpfling am Wasser entlang, ein Stück davon schmaler und leicht abschüssig.

Im Nordwesten, wo der Firstgraben von den Firstalmen herunterkommt, ist das Ufer vermoort. Röhricht, Seggen und ein Stück Hochmoor stehen dort unter Schutz, und genau dort sieht man, wie der See aussah, bevor jemand an ihm wohnte. Der Landkreis beschreibt es in seinem Entwurf für das Landschaftsschutzgebiet nüchtern: Das Ostufer ist bebaut und touristisch genutzt, das Westufer blieb weitgehend unberührt. Wer einmal herumgeht, sieht beides in einer Stunde.

Mit Kinderwagen geht der Weg. Die barrierefrei geprüfte Beschreibung der Alpenregion nennt ihn teils geteert, teils fein geschottert, überwiegend zweieinhalb Meter breit, mit kurzen Anstiegen von etwa zehn Metern. Für Rollstuhlfahrer wird deshalb eine Begleitperson empfohlen. Nach dem Winter kann der Belag noch Schäden haben, bevor er ausgebessert ist.

Kapitel 03

Winterwanderung um den Spitzingsee

Geräumt, meist über einem zugefrorenen See, und der Bus fährt bis vor den Weg.

Im Winter ist die Runde um den Spitzingsee der einfachste Weg, den Schnee zu sehen, ohne Ski anzuschnallen. Die Gemeinde räumt den Weg, gibt ihn mit etwa drei Kilometern und rund 45 Minuten an und weist darauf hin, dass man ihn auf eigenes Risiko geht. Unten am Schliersee auf 777 Metern ist die Schneelage wechselhaft. Hier oben, dreihundert Meter höher, liegt er verlässlicher.

Im Hochwinter ist der See meist zugefroren und verschneit. Geh trotzdem nicht aufs Eis. Der See hat einen Zufluss im Nordwesten und einen Abfluss im Süden, und an solchen Stellen ist das Eis dünner, als es von oben aussieht. Auf dem Weg selbst helfen an kalten Tagen Grödel oder Spikes für die Schuhe, vor allem am schmalen Westufer.

Mit dem Auto ist der Spitzingsee an Winterwochenenden ein Geduldsspiel. Die Parkplätze an den Liften füllen sich früh, und die Gebühren sind im Winter höher als im Sommer. Der Skibus ist dann die bessere Wahl: Er fährt stündlich ab der Haltestelle Seehotel Schlierseer Hof, wenige Gehminuten von uns, braucht etwa eine Viertelstunde und ist mit der Gästekarte kostenlos.

Wer mehr will als die Seerunde: Ute und Markus Leitner schicken Wintergäste, die nach Rodeln fragen, vom Spitzingsattel zur Oberen Firstalm hinauf, mit geliehenem Schlitten, warmer Kleidung und am besten einer Skibrille. Hinunter geht es über die rund zweieinhalb Kilometer lange Forststraße zum Parkplatz am Sattel.

Kapitel 04

Baden im Spitzingsee

Erlaubt, an mehreren Stellen möglich, aber kalt. Im Hochsommer um 18 Grad.

Man kann im Spitzingsee baden, aber man sollte wissen, worauf man sich einlässt. Auf 1084 Metern erreicht das Wasser an sonnigen Hochsommertagen um 18 Grad. Der Schliersee unten im Tal wird bis 23 Grad warm. Fünf Grad Unterschied sind im Wasser eine ganze Jahreszeit.

Einen ausgewiesenen öffentlichen Badestrand mit Steg, Kiosk und Umkleide gibt es am Spitzingsee nicht. Baden ist an mehreren Uferstellen möglich, die meisten liegen am Ostufer entlang der Promenade. Für kleine Kinder ist der Einstieg vielerorts eher steil. Den Röhricht- und Moorgürtel im Nordwesten lässt du bitte in Ruhe, er steht unter Schutz und ist ohnehin kein Ort zum Hineinwaten.

Im Ort verleiht ein Bootsverleih im Sommer in der Regel Tret-, Ruder- und Elektroboote. Das ist für Familien oft die bessere Idee als das Baden: Eine halbe Stunde auf dem Wasser, und man hat den ganzen See von der Mitte aus gesehen. Der See gehört dem Freistaat Bayern, zuständig ist die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung.

Unser ehrlicher Rat: Wer schwimmen will, schwimmt im Schliersee und fährt zum Schauen an den Spitzingsee. Wer beides an einem Tag will, geht morgens oben um den See und nachmittags unten ins Wasser. Ute und Markus Leitner empfehlen Hotelgästen dafür das Strandbad Schliersee.

Kapitel 05

Anreise und Parken am Spitzingsee

Bus ab Schliersee in einer Viertelstunde. Mit dem Auto über einen Pass mit bis zu 14 Prozent Steigung.

Mit Bus und Bahn: Von München Hauptbahnhof fährt die Bayerische Regiobahn ohne Umsteigen in rund fünfzig Minuten nach Schliersee. Ab dem Bahnhof Schliersee fährt die Buslinie 9562 über Fischhausen-Neuhaus und den Spitzingsattel bis zur Haltestelle „Spitzingsee Kirche", direkt am Rundweg. Weitere Halte sind am Spitzingsattel und an der Taubensteinbahn. Den aktuellen Fahrplan hat der MVV, zu dem der Landkreis Miesbach inzwischen gehört.

Die Gästekarte, die du bei uns bekommst, ist dabei dein Fahrschein. Für Schliersee gilt sie in den MVV-Zonen 6 bis 9 in allen Bussen und in Regionalzügen der zweiten Klasse, ein Hund pro Karte fährt kostenlos mit. Die Fahrt zum Spitzingsee und zurück kostet dich also nichts.

Mit dem Auto: Über die B307 nach Süden bis hinter Neuhaus, dann rechts auf die Spitzingstraße. Sie steigt auf maximal 14 Prozent an, führt über den Spitzingsattel auf 1129 Metern und von dort hinunter zum See. Ab unserem Haus sind das rund zehn Kilometer und 15 bis 20 Minuten. Der Ort Spitzingsee ist mit dem Auto nur über diesen Sattel erreichbar.

Parken: Im Ort gibt es mehrere Wanderparkplätze gleich nach dem Tunnel, dazu Parkplätze an der Taubensteinbahn, an der Stümpflingbahn und am Kurvenlift. Sie sind gebührenpflichtig, im Winter teurer als im Sommer, und an schönen Wochenenden sowie in den Ferien oft schon am Vormittag voll. Die Tarife stehen an den Automaten vor Ort.

Zu Fuß: Vom Bahnhof Fischhausen-Neuhaus sind es über einen Wanderweg rund sechs Kilometer bis zum See. Mit dem Bus zurück ist das eine gute Halbtagesrunde.

Kapitel 06

Einkehr am Spitzingsee

Ein Gasthaus mit dreihundert Jahren Geschichte am Südende, eine Alpenvereinshütte zwanzig Minuten weiter.

Am Südende des Sees, dort wo die Rote Valepp abfließt, steht die Alte Wurzhütte. Das Haus blickt nach eigener Angabe auf mehr als dreihundert Jahre Geschichte zurück, in der der Enzianschnaps keine kleine Rolle spielt, und hat eine Seeterrasse und einen Biergarten. Sie liegt fast genau auf halber Strecke und ist damit die natürliche Pause.

Am Ostufer liegen im Ort mehrere Hotels mit Restaurant, darunter das große Arabella Alpenhotel an der Promenade. Wer eine richtige Hütte sucht, geht von der Wurzhütte ein Stück das Valepptal hinunter: Die Albert-Link-Hütte des Alpenvereins liegt auf 1053 Metern, also tiefer als der See, und ist von der Kirche in knapp zwanzig Minuten erreicht. Sie ist ganzjährig bewirtschaftet. Mit diesem Abstecher wird aus der Seerunde eine Tour von rund vier Kilometern und gut einer Stunde.

Eine Hütte ist in Bayern ein bewirtschaftetes Haus in den Bergen, oft vom Alpenverein betrieben, mit einfacher Küche und meist auch Betten. Eine Alm ist dagegen ursprünglich eine Sommerweide mit Hütte, von der manche im Sommer Brotzeit ausschenken. Für beide gilt: Öffnungszeiten und Ruhetage wechseln mit Saison und Wetter. Die Adressen unten führen direkt zu den Betreibern.

Wer lieber unten im Tal isst: Unser Xaver Restaurant hat dienstags bis donnerstags ab 17 Uhr geöffnet, freitags bis sonntags und an Feiertagen ab 11.30 Uhr, die Küche jeweils bis 21 Uhr. Montag ist Ruhetag. Mit dem Bus vom Spitzingsee bist du rechtzeitig zum Abendessen zurück.

Zwei Weißbier werden vor dem Bergpanorama angestoßen
Zurück im Tal: zwei Weißbier vor dem Bergpanorama.

Kapitel 07

Der Ort Spitzingsee und seine Kirche

Rund zweihundert Einwohner, eine Bergkirche von 1938 und eine Gondel aus dem Jahr 1971.

Spitzingsee ist nicht nur der Name des Sees, sondern auch ein Ortsteil des Marktes Schliersee. Das Kirchdorf am Ostufer liegt auf 1090 Metern und zählt rund zweihundert Einwohner. Im Sommer kommen die Wanderer, im Winter die Skifahrer und Rodler.

Die Kirche St. Bernhard wurde 1937 und 1938 nach Plänen des Münchner Architekten Friedrich Ferdinand Haindl gebaut, ein kräftiger Bau aus Bruchstein mit Turm im Osten, und im Oktober 1938 geweiht. Ihr Patron ist Bernhard von Menthon, der Schutzheilige der Bergsteiger und Skifahrer. Für einen Ort, der vom Berg lebt, ist die Wahl kein Zufall. Vor ihr hält der Bus, und hier beginnt die Seerunde.

Östlich des Sees fährt die Taubensteinbahn, eine Kabinenbahn aus dem Jahr 1971. Den Skibetrieb dort hat der Betreiber 2015 eingestellt, im Sommer bringt sie weiterhin Wanderer nach oben. Das Skigebiet liegt heute am Stümpfling im Südwesten des Sees. Betriebszeiten beider Bahnen stehen bei den Alpenbahnen Spitzingsee.

Kapitel 08

Spitzingsee oder Schliersee?

Eine Viertelstunde auseinander und doch zwei verschiedene Seen. Am besten nimmt man beide.

Die beiden Seen gehören zur selben Gemeinde, aber nicht zum selben Wasser. Über den Spitzingsattel läuft die Wasserscheide. Der Schliersee fließt über die Schlierach nach Norden zur Mangfall. Der Spitzingsee fließt über die Rote Valepp nach Süden, durch Tirol als Brandenberger Ache, und erreicht den Inn auf der anderen Seite der Berge.

Der Schliersee ist fast achtmal so groß, deutlich wärmer, hat ein Schiff, eine Insel und einen Ort mit Bahnhof. Der Spitzingsee ist kleiner, höher, kälter und von Gipfeln umstellt, die man vom Ufer aus fast greifen kann. Unten wohnt man, oben ist man unterwegs.

Für die Gipfel ringsum ist der See der Ausgangspunkt. Ute und Markus Leitner empfehlen vom Spitzingsee die Rotwand über das Rotwandhaus und zurück, vier bis fünf Stunden. Ebenso lang, aber nur für Geübte mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, ist ihre zweite Lieblingstour: vom Spitzingsattel auf die Brecherspitz und über die Obere Firstalm zurück.

Zwei Seen im Vergleich

Höhe
Spitzingsee 1084 m, Schliersee 777 m
Fläche
28,3 Hektar gegen 2,22 Quadratkilometer
Rundweg
3 bis 3,5 km gegen 7,4 km
Wasser im Hochsommer
um 18 °C gegen bis 23 °C
Abfluss
Rote Valepp nach Süden, Schlierach nach Norden
Fahrt dazwischen
Bus etwa 15 Minuten, mit Gästekarte frei

Kurz gefasst

Länge
3 bis 3,5 Kilometer
Gehzeit
45 Minuten bis 1 Stunde
Steigung
nur kurze Stücke, etwa 10 Meter
Belag
teils Asphalt, teils feiner Schotter
Kinderwagen
möglich, Westufer stellenweise schmal
Winter
geräumt, Grödel empfehlenswert
Start
Bushaltestelle Spitzingsee Kirche
Einkehr
Alte Wurzhütte am Südende, Albert-Link-Hütte

Unten am Schliersee wohnen, oben am Spitzingsee unterwegs sein. Dazwischen liegt eine Viertelstunde Bus.

Adressen und Quellen

Alle Adressen führen zu den Betreibern selbst. Zeiten und Preise ändern sich, prüf sie dort.

Wanderweg um den Spitzingsee

Die geprüfte Wegbeschreibung der Alpenregion, mit Breite, Belag und Steigungen. Auch für Rollstuhl und Kinderwagen.barrierefrei.tegernsee-schliersee.de/aktiv-sein/wanderweg-um-den-spitzingsee

Alpenbahnen Spitzingsee

Lifte und Bahnen am Spitzingsee, im Winter wie im Sommer.alpenbahnen-spitzingsee.de

MVV, Gästekarte

Wo die Gästekarte als Fahrschein gilt. Für Schliersee: Busse und Regionalzüge in den Zonen 6 bis 9.mvv-muenchen.de/freizeitideen/gaestekarte/

Alte Wurzhütte

Gasthaus und Hotel am Südende des Sees, mit Seeterrasse und Biergarten. Öffnungszeiten beim Wirt.alte-wurzhuette.de

Albert-Link-Hütte

Die Alpenvereinshütte unterhalb des Sees im Valepptal. Aktuelle Öffnung und Ruhetage bei der Sektion.alpenverein-muenchen-oberland.de/albert-link-huette

Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung

Der See gehört dem Freistaat. Hier steht, wer ihn verwaltet und was gilt.schloesser.bayern.de

Deutscher Alpenverein

Wegezustand, Hüttenöffnung und Sicherheitshinweise für die Berge ringsum.alpenverein.de

Tourismus Schliersee

Die offizielle Seite der Gemeinde mit Veranstaltungen, Gästekarte und aktuellen Hinweisen.schliersee.de

Deutscher Wetterdienst

Bergwetter und Warnungen für den Landkreis Miesbach.dwd.de

Seedaten nach Wikipedia „Spitzingsee" und „Spitzingsattel"; Weglänge, Belag und Breite nach der Wegbeschreibung der Alpenregion Tegernsee Schliersee (barrierefrei.tegernsee-schliersee.de), Winterrunde nach schliersee.de; Wegverlauf, Buslinie 9562 und Albert-Link-Hütte nach Alpenverein München & Oberland und alpenverein.de; Hüttenhöhe und Gehzeit nach muenchen.de; Wassertemperatur und Badestellen nach Wikivoyage „Spitzingsee" und bergwelten.com; Uferbeschreibung nach dem Entwurf der Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet „Spitzingsee und Umgebung" des Landkreises Miesbach; Gästekarte nach mvv-muenchen.de; Kirche nach Wikivoyage und der Bayerischen Denkmalliste. Abgerufen am 4. Oktober 2026.

Häufige Fragen.

Wie lang ist der Rundweg um den Spitzingsee?

3 bis 3,5 Kilometer, je nachdem, wo man startet und ob man die Seepromenade mitgeht. Die reine Gehzeit liegt bei etwa 45 Minuten, mit Pausen bei einer Stunde. Steigungen gibt es nur kurz, um die zehn Höhenmeter.

Ist der Spitzingsee-Rundweg im Winter begehbar?

Ja. Die Gemeinde räumt den Weg im Winter, die Runde ist dann etwa drei Kilometer lang und in rund 45 Minuten gegangen. Grödel oder Spikes sind an kalten Tagen sinnvoll. Aufs Eis des zugefrorenen Sees sollte man nicht gehen.

Kann man im Spitzingsee baden?

Ja, an mehreren Uferstellen, vor allem am Ostufer. Einen ausgewiesenen öffentlichen Badestrand gibt es nicht, und das Wasser erreicht im Hochsommer nur um 18 Grad. Der Schliersee im Tal wird bis 23 Grad warm.

Ist der Weg um den Spitzingsee kinderwagentauglich?

Ja. Er ist teils geteert, teils fein geschottert und überwiegend zweieinhalb Meter breit. Am Westufer gibt es ein schmaleres, leicht abschüssiges Stück und einige kurze Anstiege von etwa zehn Metern.

Wo parkt man am Spitzingsee?

Auf den Wanderparkplätzen im Ort gleich nach dem Tunnel oder an der Taubensteinbahn, der Stümpflingbahn und am Kurvenlift. Alle sind gebührenpflichtig, im Winter teurer und an Wochenenden früh voll. Ohne Auto fährt der Bus 9562 ab Schliersee bis zur Kirche am See.

Wie kommt man ohne Auto von Schliersee zum Spitzingsee?

Mit der Buslinie 9562 ab Bahnhof Schliersee bis zur Haltestelle Spitzingsee Kirche, im Winter zusätzlich mit dem Skibus ab Seehotel Schlierseer Hof. Die Fahrt dauert etwa eine Viertelstunde und ist mit der Gästekarte kostenlos.

Wo kann man am Spitzingsee einkehren?

Direkt am Weg in der Alten Wurzhütte am Südende, mit Seeterrasse und Biergarten, und in den Hotelrestaurants am Ostufer. Knapp zwanzig Minuten von der Kirche liegt die ganzjährig bewirtschaftete Albert-Link-Hütte des Alpenvereins.

Wie weit ist der Spitzingsee vom Schliersee entfernt?

Fünf Kilometer Luftlinie und rund zehn Kilometer Straße über den Spitzingsattel. Mit Auto oder Bus sind es 15 bis 20 Minuten. Der Spitzingsee liegt 307 Meter höher als der Schliersee.

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Von hier aus starten

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